Unverhofft kommt oft

„Unverhofft kommt oft“, sagt Tante Mila immer in dem Kinderbuch „Geschichten von Tante Mila“ von Ursula Wölfel. Tante Mila lebt dementsprechend ein sehr flexibles Leben, macht diverse Businesspläne, von der Fischmalerei bis hin zur Haushaltsgerätevertreterin, wobei sie diese Geräte schließlich, statt sie zu verkaufen, in den Fluss schmeißt – und wird am Ende gar die Geliebte eines Dompteurs.

Dieser Spruch von Tante Mila ist in unseren familiären Sprachschatz übergegangen, und als ich gerade die Wäsche aufhängte, ging mir das durch den Kopf. Eigentlich hatte ich nämlich vor, in diesem Blog einen Schwerpunkt zu tschechischen Büchern zu entwerfen, wie man an den Ausflügen zu Jaroslav Rudiš erkennen kann. Und plötzlich – plötzlich sind es die Bücher mit Südstaatenthematik, die mich befallen. Angefangen von „Abgebrannt in Mississippi“, das mich in der Bibliothek anlachte, über die Trueblood-Vampirromane von Charlaine Harris bis zu dem Buch „Black Betty“ von Walter Mosley ging es auf einmal überall um Louisiana, Alabama und Mississippi.

Fehlt noch, dass ich „Tom Sawyer“ und „Huckleberry Finn“ lese. Warum auch nicht? Unverhofft kommt oft!

Amazon Link zu den „Dreißig Geschichten von Tante Mila“ von Ursula Wölfel.

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