Ziel: Gender-Ausgewogenheit auf meinem Blog

Zwei ungleiche Stapel von Holzplättchen vor hellem Grund

Eigentlich war das hier schon zum Frauentag geplant, aber leider bin ich in der letzten Zeit etwas langsam gewesen mit allem. (Das mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, und dann auch noch bloggen – das ist halt gar nicht mal so einfach unter einen Hut zu bekommen. Aber dazu mehr an anderer Stelle…)

Nur knappe vier Monate später aber schaffe ich es, die Sache mit der Gender-Ausgewogenheit auf frintze.de endlich mal anzugehen. Als ich nämlich mal wieder einen dieser Artikel las, in denen es um die Benachteiligung von schreibenden Frauen im Feuilleton und bei Literaturpreisen ging, zählte ich mal die Beiträge zu Büchern von Frauen und Büchern von Männern auf meinem Blog und musste feststellen: Von den (wenn ich mich nicht verzählt habe) 63 Büchern, die ich auf meinem Blog besprochen habe, sind 40 von Männern und 23 von Frauen. Ich bin also von einer Ausgewogenheit noch weit entfernt, obwohl ich mich doch schon für jemanden gehalten habe, die mehr an Büchern von Frauen interessiert ist und diesen eine große Plattform bietet. Aber nee, Pustekuchen, auch ich muss mich da schon bewusst bemühen, um nicht vor lauter vielen besprochenen Männer-Klassikern die Frauen ungleich zu behandeln. Eine Erkenntnis, die mich dazu bringt, die gewisse Gender-Ausgewogenheit jetzt mal bewusst herzustellen – und dann hoffentlich im Folgenden umso mehr darauf zu achten.

Das also ist nun mein erklärtes Ziel: bis zum 8. September 2017, sechs Monate nach dem Internationalen Frauentag, soll es endlich die Gleichberechtigung geben – zumindest auf einem Blog. Also, liebe Leserinnen: Freut Euch auf mindestens 17 Besprechungen von Büchern von Frauen, die ich sehr schätze und die jetzt endlich auch bei frintze die verdiente Aufmerksamkeit bekommen sollen!

Also dann: auf zu mehr Balance!

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