Das Debüt: Weissblende

Fast weißes Bild, wie geblendet

„Weissblende“ von Sonja Harter, das ist ein Buch, dem ich irgendwie mit zwiespältigen Gefühlen begegne.

Matilda lebt allein mit ihrem Vater in einem Tal, langweilt sich dort, ist unterfordert. Ausgerechnet zu den Sommerferien hin beschließt ihr Vater, einen Untermieter anzunehmen: den Franzosen Bonmot. Matilda, die sich gerne als Lolita inszeniert, beginnt ein Spiel mit → weiterlesen

Das Debüt: Ymir oder aus der hirnschale der himmel

Das Debüt von Philip Krömer, „Ymir oder aus der hirnschale der himmel“ erschien im homunculus-Verlag, der sich, wenn ich mich noch richtig an die mitgesendete Verlagsvorschau erinnere, die Herstellung „schöner Bücher“ verschrieben hat (oder waren es „besondere“ Bücher?) Und das hat auf alle Fälle funktioniert: „Ymir“ ist ein wirklich schönes Buch, mit Graphiken, die mich an→ weiterlesen

Das Debüt: Weißes Rauschen oder die sieben Tage von Bardorf

Weißes Rauschen. Bewegungsunschärfe in Schwarz und Weiß.

Voller Vorfreude habe ich mir „Weißes Rauschen oder Die sieben Tage von Bardorf“ vorgeknöpft. Es sollte laut Klappentext um einen Radiosender gehen, um die Atmosphäre in einer Provinzhauptstadt, um Mixtapes und Tonbänder… Vom Titel und der Thematik her dachte ich: genau mein Roman!

Was mir dann auch sehr gefiel: Das Cover mit leicht unscharfen Lichtern, die von der Form her an Bienenwaben denken lassen. Und im Buch selbst: eine → weiterlesen