#18für2018: Mein Bücherstapel

#18für2018. Ein Bücherregal mit 18 Büchern in einer Reihe, nach Farben sortiert.

In diesem Jahr bin ich besonders langsam mit allem. Ich hatte immer den Wunsch, “Zwischen den Jahren” möge auf drei Wochen ausgedehnt werden. Die offiziellen Stellen sind meinem Ansinnen leider noch nicht nachgekommen – aber so habe ich mich einfach selber derartig gemütlich ins Jahr 2018 reingeschlichen, dass ich jetzt erst mit meiner Leseliste für 2018 fertig geworden bin.

Irgendwo aus den Tiefen des Internets hat mich nämlich ein Bild von “Tommi und die Schmöker” angelacht: ein großer Bücherstapel, und damit verbunden die Challenge mit dem Hashtag #18für2018. Und schon fragte ich mich: Welche Bücher würden das wohl bei mir sein?

Ich bin an meinen Regalen entlanggestrolcht und habe entdeckt:

  • Bob Dylan: Chronicles
  • Barbara Sher: Du musst dich nicht entscheiden, wenn du 1000 Träume hast
  • Sibylle Berg: Der Mann schläft
  • Ulrike Almut Sandig: Buch gegen das Vergessen
  • James Hawes: Excavating Kafka
  • Niroz Malek: Der Spaziergänger von Aleppo
  • Karen Köhler: Wir haben Raketen geangelt
  • Irina Scherbakowa: Die Hände meines Vaters
  • Die Anthologie “Von Fluchten und Wiederfluchten”, herausgegeben von Artur Nickel
  • Virginia Woolf: The Waves
  • Amelia Earhart: The Fun of it
  • Christa Wolf: Kein Ort. Nirgends.
  • Katharina Bendixen: Gern, wenn Du willst, Der Whiskyflaschenbaum und Ich sehe alles
  • Rosemarie Poiarkov: Aussichten sind überschätzt
  • Ivan Čistjakov: Tagebuch eines Lageraufsehers
  • Michael Rossié: Sprechertraining

Einige Bücher zeigen, dass ich mit meiner Lektüre manchmal ziemlich langsam bin: Der Hype um Karen Köhler ist ja schon wieder lange vorbei, gelesen habe ich ihre Erzählungen leider noch nicht. Auch “Der Spaziergänger von Aleppo” hatte ich mir  schon gekauft, während die Schlacht um Aleppo noch tobte – und komme jetzt erst (hoffentlich) dazu, das Buch wirklich zu lesen.

Andere Bücher wie “The waves” oder “Kein Ort. Nirgends” stehen schon lange auf der Liste der Bücher, die ich sowieso mal lesen wollte, weil sie immer wieder zitiert werden und ich nur eine rudimentäre Vorstellung davon habe, was sich hinter diesen Titeln nun wirklich verbirgt.

Auf das Buch “The Fun of it” von der amerikanischen Flugpionierin Amelia Earhart freue ich mich schon, weil es Einblicke gibt in die wilde Zeit, als es noch so viel zu entdecken gab. Und ich bin gespannt auf die Stimme der Frau, die so selbstverständlich die Männerdomäne des Fliegens für sich erobert hat.

Mit Hilfe von Barbara Sher will ich es schaffen, mich nicht mehr in meinen vielen verschiedenen Tätigkeitsbereichen zu verzetteln, sondern viel verschiedenes auch umzusetzen. Ob das wohl tatsächlich klappt?

Das “Sprechertraining” liegt da auf dem Stapel, weil ich mich im Jahr 2018 der Kunst des Sprechens widmen und möglicherweise für meine Arbeit beim Radio auch irgendwo Stunden nehmen möchte, um mich in der Richtung weiter zu professionalisieren. Typisch für mich: Erstmal lese ich dafür aber ein Buch.

Katharina Bendixen und Rosemarie Poiarkov wiederum sind Autorinnen, die ich persönlich kenne, und deren Werke ich endlich genauer kennen lernen will. Und dann sind da noch die Bücher, die ich mal geschenkt bekommen habe, auf die ich schon lange neugierig gewesen bin und denen ich jetzt den entsprechenden Raum geben will.

18 Bücher in einem Jahr zu lesen: eigentlich erscheint das gar nicht so viel. Das könnte ich doch schaffen. Ich werde! Ich bin wild entschlossen!

Aber kaum habe ich mich auf diese Liste festgelegt, winken und zittern da die anderen vernachlässigten Bücher im Regal. Und ich sehe die Lücken in den Reihen: wer weiß, welche Bücher da noch reinrutschen werden? Und welche sich mir in den Weg werfen werden, von denen ich noch gar nichts weiß?